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27.01.2024

79. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Das nationalsozialistische Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gilt als weltweites Symbol für den Holocaust.
Etwa 1,3 Mio. Menschen wurden nach Auschwitz deportiert, 1,1 Mio. wurden hier von den Nazis systematisch und industriell ermordet.
Der größte Teil der Opfer waren Jüdinnen und Juden aus ganz Europa. Weitere Opfergruppen waren Sinti und Roma, Homosexuelle, Katholiken und Anhänger der Zeugen Jehovas, Menschen mit Behinderung und politische Gegner.

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die 322. Infanteriedivision der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Alexejewitsch Kurotschki fand in dem evakuierten Komplex nur noch 7.600 schwer kranke Überlebende und 650 Leichen vor. Die meisten Häftlinge waren von den SS-Wachen auf Todesmärsche abgeführt worden.
Die Krematorien und die Gaskammern im Lager Auschwitz wurden ab Oktober 1944 auf Befehl Heinrich Himmlers zerstört, um Beweise der Massaker zu vernichten.

Das letzte Großkrematorium in Birkenau wurde erst kurz vor dem Einmarsch sowjetischer Truppen, in der Nacht vor dem 27. Januar 1945, gesprengt.
Der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar ist seit 1996 ein deutschlandweiter Gedenktag und wurde 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erhoben.

17.01.2024

Todesmärsche von Auschwitz

Vor 79 Jahren, vom 17.-23.01.1945, begann einer der letzten Akte der verbrecherischen Politik des nationalsozialistischen Deutschlands auf dem Gebiet des besetzten Polens. Am 17. Januar 1945 begannen die Todesmärsche  vom Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und seinen Außenlagern zum Bahnhof nach Gleiwitz.
Die Todesmärsche vom KZ Auschwitz-Birkenau nach Gleiwitz waren eine der größten der von den Nazis angeordneten Todesmärsche. Bei Temperaturen von -20 Grad trieben die SS, ausgemergelte Häftlinge zu Fuß über eine Strecke von über 50 Kilometern.

Gedenkstätte auf dem Friedhof in Gleiwitz

Zahlreiche KZ-Häftlinge überlebten die Märsche nicht, Sie erfroren, verhungerten oder brachen geschwächt zusammen und wurden dann von den SS-Wachmannschaften erschossen.

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20.12.2023

60 Jahre Frankfurter Auschwitz Prozess

20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war es alles andere als selbstverständlich, dass im Frankfurter Römer ein Auschwitz-Prozess beginnen konnte. Die deutsche Nachkriegsgesellschaft verdrängte die NS-Geschichte statt sich der eigenen Verantwortung zu stellen.
Dank Fritz Bauers Beharrlichkeit begann am 20. Dezember vor 60 Jahren der Frankfurter Auschwitz-Prozess: 22 Angeklagte standen wegen Mordes an vor Gericht.

Während des Prozesses waren Bildaufnahmen nicht erlaubt, die Aussagen wurden auf Tonband aufgezeichnet. Seit 2017 gehören die Tonbänder zum Unesco-Weltdokumentenerbe.
Die zirka zwölf Meter an Prozess-Akten und 103 Tonbänder liegen im Staatsarchiv Wiesbaden. Die über 400 Stunden an Zeugenaussagen wurden digitalisiert und sind online für jeden und jede zugänglich.

Juristisch hatte der Auschwitz-Prozess keine nachhaltigen Folgen. Zwar wurden 16 Angeklagte verurteilt und es gab auch einige Folge-Prozesse. Aber die große Mehrheit der SS-Täter von Auschwitz – mehr als 8.000 Mann zählte die Wachmannschaft – mussten sich für ihre Verbrechen nie vor Gericht verantworten.

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29.09.2023

Massaker von Babi Yar (29.-30. September 1941)

In Kiew erschossen Einsatzgruppen der SS unter Mitwirkung der Wehrmacht im September 1941 an zwei Tagen 33 000 Juden.

Das Massaker von Babi Jar geschah im gleichnamigen tief eingeschnittenen Tal Babi Jar auf dem Gebiet der ukrainischen Hauptstadt Kiew, als Einsatzgruppen der deutschen Sicherheitspolizei und des SD am 29. und 30. September 1941 innerhalb von 48 Stunden mehr als 33.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder ermordeten. Dies war das größte einzelne Massaker an Juden im Zweiten Weltkrieg, an dem das Heer der Wehrmacht nicht nur mitverantwortlich war, sondern die Aktion direkt forcierte.

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Babi Jar Februar 2023

23.09.2023

KZ Groß-Rosen

Das Konzentrationslager Groß-Rosen befand sich ungefähr 60 km südwestlich von Breslau in der Nähe eines Granitsteinbruchs. Ursprünglich wurde es im Sommer 1940 als Außenlager von Sachsenhausen gegründet. Etwas weniger als ein Jahr später, am 1. Mai 1941, wurde es zu einem eigenständigen Konzentrationslager ernannt.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs gehörten zum KZ Groß-Rosen neben dem Stammlager 99 Außenlager.
Insgesamt waren hier rund 125.000 Menschen inhaftiert, von denen etwa 40.000 ermordet wurden.
Lagerkommandanten waren nacheinander Arthur Rödl, Wilhelm Gideon und Johannes Hassebroock.

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27.01.2023

78. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten.
Am 27. Januar 1945 haben Soldaten der Roten Armee die Konzentrationslager von Auschwitz befreit. Mehr als eine Million Menschen hatten die Nazis dort ermordet. Der 27. Januar als Tag der Befreiung ist mittlerweile bundesweiter Holocaust-Gedenktag.

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14.06.2022

82. Jahrestag des ersten Transports von Häftlingen nach Auschwitz

Am 14. Juni 1940 wurden aus dem Gefängnis in Tarnów die ersten polnischen Häftlinge in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Es handelt sich um 728 Männer, die vom Kommandeur der Sipo und des SD Krakau in das Lager eingewiesen worden sind.

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Tickets und Preise, wieviel kostet eine geführte Besichtigung.